„Tschick“

tschick 2016

Bild: Mischa Lorenz

Die HBFW 1C bei der Aufführung von „Tschick“ im Parktheater Iserlohn

Nachdem die HBFW 1C im Deutschunterricht den Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf gelesen hatte, ging es am 03. Mai 2016 ins Parktheater Iserlohn, wo das „Theater Kohlenpott“ den Roman in der Inszenierung von Frank Hörner auf die Bühne brachte.

Hier die Rezension des Theaterstücks von Tobias Kemper, Gözde Önal, Jennifer Poetsch, Zilan Turan und Sven Winter (alle HBFW 1C):

Es könnte eine unvergessliche Zeit werden!

Das Theaterstück hat es geschafft, der Geschichte Lebendigkeit und Bildhaftigkeit zu verleihen. Es geht um eine tiefsinnige Freundschaft zwischen Maik und Tschick und um ein atemberaubendes Abenteuer.

Zu Beginn des Stückes berichtet Maik in einem Monolog über seine Situation mit Tschick, seinen Eltern und über seine Rolle in der Schule. Im weiteren Verlauf gewinnt das Stück jedoch an Dynamik, und Maik und Tschick begeben sich mit einem geklauten Lada auf ihren Weg in die „Walachei“. Einige Szenen unterscheiden sich stark von der Romanvorlage, was aber als positiv zu bewerten ist, denn es werden neue Perspektiven und Stimmungen erzeugt. Die Akteure haben ihre Rollen fabelhaft und authentisch umgesetzt. Zwei Schauspieler verkörperten die Rollen von Maik und Tschick, zwei weitere Schauspieler spielten die Nebenrollen. Durch die Flexibilität der Rollen und durch die humorvolle Interpretation flog die Zeit vorbei, und das Publikum war oft amüsiert.

Das Theaterstück verleitet das Publikum dazu, an das Gute im Menschen zu glauben sowie anderen Menschen zu vertrauen, denn es könnte eine unvergessliche Zeit werden!

Zusammenfassend ist die kurzweilige Inszenierung zu empfehlen, das Buch muss man nicht vorher gelesen haben.

Schauspieler:  Julia Rehn, Nils Beckmann, Till Beckmann, Neven Nöthig
Regie: Frank Hörner
Ausstattung: Sandra Linde
Musik: Sebastian Maier
Dramaturgie: Gabriele Kloke
Produktionsassistenz: Joanna Asiedu, Bartek Chmielarczyk