„Rusalka“

Die Schülerinnen und Schüler

Die kleine Meerjungfrau mal anders?!

FOS 13 schaute „Rusalka“ im Theater Hagen

Am Donnerstag, dem 10. Januar 2019, trafen wir uns um 14 Uhr in Hagen am Theater, um an einem Workshop passend zu der Oper „Rusalka“ von Antonín Dvorák teilzunehmen, welche wir uns später am Abend auch anschauten. Nach dem Workshop folgte noch eine Führung durch das Gebäude des Theaters. Die Chance auf diesen Tag hatten wir durch die Aktion „Jeder Schüler ins theaterhagen“ des „Theaterfördervereins Hagen e.V.“.

Zuallererst ein paar Infos zu dem Thema des Tages: „Rusalka“. Die Oper ist angelehnt an das bekannte Märchen der "kleinen Meerjungfrau". Jedoch hatte das Stück wenig mit der märchenhaften Unterwasserwelt zu tun, an die wir alle bei Meerjungfrauen denken. Das Stück wurde in gewisser Weise an die heutige Zeit adaptiert und hatte als Kulisse meist Fotostudios oder Laufstege. Die Handlung blieb im Großen und Ganzen mit ein paar anderen Interpretationsansätzen bestehen.

Natürlich gab es viel zu hören, die Texte der Sänger waren alle aus dem Tschechischen in die deutsche Sprache übersetzt worden und waren so meist gut verständlich; ansonsten halfen Untertitel an den Bühnenseiten. Auch visuell gab es genug auf der Bühne, trotz der schlichten Hintergrundkulisse waren die Kostüme der Darsteller sehr ausgefallen und vielseitig.

Übungen

Unser Tag begann mit einem Workshop, angelehnt an „Rusalka“, um uns auf das Stück vorzubereiten. Bei dem laufenden Workshop war es zunächst schwer, die Spiele und Übungen zu verstehen und die Verknüpfung zur Oper zu finden. So hatte man aber während der Aufführung der Oper häufig „Aha-Erlebnisse“ und erkannte Parallelen zwischen Workshop und dem Schauspiel. Die Spiele haben alle viel Spaß gemacht und waren mal etwas anderes.

Wir begannen, zum Auflockern, mit einem Ballspiel und spielten danach mehrere Improvisationen durch. Wir stellten Gespräche zwischen der kleinen Meerjungfrau und ihrem Vater nach, in denen sie ihm erklärt, dass sie gerne in die Menschenwelt an Land gehen will. Auch Selbsteinschätzung und ein „Catwalk“ waren dabei.

Stellprobe?

Die darauffolgende Führung begann im „großen Haus“ des Theaters, womit der große Theatersaal gemeint war, in dem wir auch nachher die Aufführung anschauten. Hier erfuhren wir viel über den Aufbau des Gebäudes an sich und die Bühne. Danach ging es weiter in zu den Maskenbildnern, wo wir unter anderem interessante Infos bekamen, wie zum Beispiel, dass man für die Herstellung einer Perücke im Durchschnitt 40 Stunden, also eine Woche, braucht.

Weiter ging es dann in die Herrenschneiderei, da für jedes Stück neue Kostüme passgenau auf die Schauspieler zugeschnitten und geschneidert werden müssen. Vorletzte Station der Führung war der Kostümfundus. Dieser befindet sich unter dem Dach des Theaters und umfasst grob geschätzt um die 100.000 Kostüme. Die Kostüme werden alle aufbewahrt, falls man sie nochmal verwenden könnte. Als letztes besuchten wir noch kurz eine kleinere Bühne, auf der meist erst geprobt wird, bevor es in das „große Haus“ geht. Das Theater umfasst noch weitere Werkstätten und Räumlichkeiten.

Nach der Führung gingen wir geschlossen mit der Klasse etwas essen, um uns danach die Oper anzuschauen. Insgesamt war es ein sehr interessanter und schöner Tag. Wir konnten viel lernen, mitnehmen und die Klassengemeinschaft wurde gestärkt.

(Text: Josephin Doepner, FOS 13 Gestaltung; Fotos: Jana Przibylla, FOS 13 Gestaltung)
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